Machen Sie Ihren CSR-Bericht lecker

Ein CSR-Bericht macht unglaublich viel Mühe. Warum sollte Ihr Unternehmen nicht doppelten Gewinn daraus ziehen?

GRI G4: Wesentlichkeitsanalyse und Daten sammeln

Reports zur Corporate Social Responsibility unterliegen strengen Regeln. GRI G4 ist der aktuell gültige Standard, der erfüllt sein muss, damit CSR-Berichte anerkannt werden oder sogar eine CSR-Zertifizierung erfolgreich durchgeführt werden kann. Die Basis dafür bilden eine Wesentlichkeitsanalyse sowie das Sammeln und Strukturieren unterschiedlichster Daten aus allen Bereichen und von allen Standorten des Unternehmens.

Der damit verbundene Kosten- und Personalaufwand lohnt sich zweifach, wenn der CSR-Bericht mehr ist als der nüchterne Nachweis Ihres Unternehmens, nachhaltig und sozial verantwortlich zu agieren. Denn das Sammeln von Daten bringt – aus der richtigen Perspektive gesehen – auch jede Menge spannenden Content ans Licht: Fakten und Stories, die sich hervorragend dafür eignen, Ihr Unternehmen zu illustrieren.

Doppelter ROI für Ihren CSR-Bericht

Ihr CSR-Bericht lohnt sich doppelt, wenn Sie aus den Daten auch Content für Stories gewinnen.

Spannender Content für den CSR-Bericht

Sammeln und nutzen Sie diesen Content strukturiert und strategisch – beispielsweise im Unternehmens-Blog, in der Kundenzeitschrift, in den Social Media. Den Anfang machen Sie am besten im CSR-Report selbst, egal, ob er eigenständig ist oder ein integrierter Bestandteil des Geschäftsberichts.

Geschichten über Menschen und Herausforderungen, über Leistungen und Innovationen machen aus einem CSR-Bericht ein Tool, das Sie für das Branding, für die Imagepflege und zur Kundenbindung einsetzen können: doppelter Return für Ihr Investment in die CSR-Datensammlung.

Nachhaltig sammeln, journalistisch schreiben

Zu Ihrer Unterstützung setzen Sie am besten erfahrene CSR-Autoren ein, die beides beherrschen: Die Sammlung und Aufbereitung von Unternehmensdaten streng nach den neusten Regeln der Global Reporting Initiative (GRI). Und zugleich das journalistische Know-how, die Stories hinter den Daten zu sehen, zu heben und spannend zu schreiben.

Wir nennen das: Machen Sie Ihren CSR-Bericht lecker. Denn ein bisschen ist CSR-Reporting wie Rohkost-Küche: nahrhaft, vernünftig – aber wahrlich kein Geschmackserlebnis. Ein Menü zum Fingerablecken wird erst daraus, wenn das Ganze richtig zubereitet und verfeinert wird. Was dann aus Ihrer CSR-Küche kommt, wird jeder gern essen – und es vor anderen noch lange loben.

So schäl Midia

Warum eigentlich schreiben so viele Nutzer von Social Media falsches Deutsch?

Und wir meinen nicht jugendliche Snapchatter und auch nicht erwachsene Normalbürger, die hin und wider auf die Schnelle einen Beitrag für Facebook oder Twitter in die Tasten hacken. Wir meinen gestandene Influencer bildungsbürgerlicher Herkunft, deren Wort Gewicht hat (und oft genug vergoldet wird). Die aber keine Ahnung zu haben scheinen von Orthografie, Grammatik und Zeichensetzung. So schäl Media, sozusagen.

Wir haben in einem Einzelfall mal nachgefragt, warum das so ist. Die Antwort, patzig hingehauen. „Brauch‘ ich nicht. Authentisch sein ist wichtiger.“

Korrekte Sprache ist also nicht authentisch? Falsches Deutsch wirkt echt gefühlt? Volksnahe Wahrheiten brauchen weder Punkt noch Komma?

Wie genervte Schüler

Das ist Blödsinn. Hat aber trotzdem was. Denn Sprachregeln erinnern die meisten Menschen ungut an die Schulzeit. Wer sich da nicht an die Regeln hielt, wurde maßgeregelt – mit schlechten Noten. Für Teenager kommen diese Regeln von außen, aus der Welt der Erwachsenen, der Langweiler, der Spießer. Das pralle Leben spielt woanders.

Für Teenager, wie gesagt.

Aber wer jenseits der 20 noch Authentizität mit miesem Deutsch verwechselt, der hat etwas nicht begriffen: Sprache ist ein Werkzeug. Die Regeln zu kennen und anzuwenden heißt, es zu beherrschen. Es zu beherrschen heißt, den eigenen Gefühlen und Gedanken bestmöglich Ausdruck zu verleihen.

Mehr Authentizität geht nicht.

Kluger Text oder bewegte Bilder?

Ist Text von gestern? Sozusagen mehr Trecker als Tesla, jedenfalls verglichen mit Content-Flitzern wie Lifefeeds auf Snapchat oder Facebook, mit Youtube-Kanälen und Instagram-Accounts?

Ja. Klar. Ist so. Lesen erfordert einen gewissen intellektuellen Aufwand. Bilder kann man gucken. Bilder machen einfach Laune, gute oder schlechte, je nach Motiv. Verzögerungsfrei. Sie erzeugen Emotionen und Meinungen in Millisekunden.

Wozu also noch Text? Einfache Antwort: Weg damit. Aber nur dann, wenn Sie:

_Begeistern wollen, ohne zu überzeugen
_Faszinieren wollen, ohne zu erklären
_Meinung machen möchten, statt zur Meinungsbildung anzuregen.

Text informiert. (Foto: Jochen Wirtz, Düsseldorf)

Wer sich gut und ausführlich informieren will, liest. (Foto: Jochen Wirtz, Düsseldorf)

 Leser denken selbst

Denn Text verlangt beim Lesen Denken. Das hat Folgen: Ein Leser frisst Ihnen Ihren Content nicht aus der Hand. Er wägt Ihre Argumente und formt seine Ansichten darüber selbst. Er liest Ihre Geschichten, und schreibt sie in Gedanken fort.

Wenn Sie Menschen zum Mitdenken einladen, ergibt es Sinn, in der Kommunikation Text einzusetzen statt Bildern oder Videos. Wenn Sie komplexe Dienstleistungen anbieten statt bunter Brause, wenn Sie mit fundierten Argumenten überzeugen statt mit Gefühlen zu überwältigen, wenn Sie facettenreiche Entwicklungen differenziert darstellen möchten – dann ist Text genau Ihr Ding.

Außerdem ist Text interaktiv.

Wie bitte? Ausgerechnet dieses Uralt-Medium?

Ja. Denn der Leser entscheidet selbst, was er wann, wie oft und in welcher Reihenfolge liest. Bei einem Video funktioniert das nur bedingt. Man kann zurückspulen, man kann sich in einzelne Szenen hineinzappen, aber das ist oft nervig und nicht sonderlich zielgenau. Deswegen schaut man Videos linear, vom Anfang bis – bestenfalls – zum Ende.

Leser hingegen hüpfen im Text hin und her, fangen hinten an und lesen in der Mitte weiter, bleiben hängen an spannenden Stellen, springen zurück auf interessante Passagen, lassen den einen Absatz aus, studieren den anderen zweimal, lesen mal langsamer, mal schneller. Der Text zwingt dem Leser nichts auf, er bietet sich ihm als Partner an. Buchstäblich auf Augenhöhe.

Mündige Gesprächspartner erwarten Text

Wofür konkret benötigen Sie das?

_Für den Dialog. Wenn Sie mündige Gesprächspartner suchen, dann ist ein die Gedanken anregender Text der richtige Einstieg.
_Für die Phantasie. Die Bilder im Kopf sind immer die spannendsten. Fotos und Videos sind für die Vorstellungskraft so etwas wie Malen nach Zahlen. Nur Text regt die Phantasie an, ohne ihr Grenzen zu setzen.
_Für komplexe Inhalte. Wenn Ihre Prozesse, Dienstleistungen oder Produkte mehrschichtiger sind als ein Baumarkt-Video, dann lassen sie sich am besten in Worten erläutern – gut strukturiert, gut formuliert.

Fazit: Bilder gehen durchs Auge direkt in den Bauch. Soll Ihre Botschaft in den Kopf? Nehmen Sie Text.

Und noch eine Schlussbemerkung: Selbstverständlich muss der Text gut sein – gut durchdacht, gut strukturiert, gut geschrieben. Was es dazu braucht, lesen Sie zum Beispiel beim Altmeister Wolf Schneider nach in seinem „Handbuch für perfekte Texte“.

Perfekter Text am besten im Perfekt – oder nicht?

Schreibt man Berichte im Präteritum oder im Perfekt? Unseren Kunden und befreundeten Agenturen gibt diese Frage immer wieder Anlass zu Diskussionen: In welcher Vergangenheitsform sollte perfekter Text stehen?

Was meinen Sie? Ist es besser zu schreiben: „Unternehmen xy hat im vergangenen Jahr xx Euro Umsatz erzielt“ oder „erzielte xx Euro Umsatz“?

In der Regel gilt: Wir verwenden das Präteritum, wenn ein Vorgang in der Vergangenheit liegt und abgeschlossen ist. Reichen seine Auswirkungen hingegen bis in die Gegenwart, dann setzen wir das Perfekt ein. Also: „Angela Merkel eröffnete die Industriemesse“ ist richtig, wenn die Messe ihre Tore bereits wieder geschlossen hat. „Angela Merkel hat die Industriemesse eröffnet“ hingegen stimmt, wenn die Messe noch andauert.

Perfekter Text – im Perfekt oder Präteritum?

Wer in der Vergangenheit leidet (wie Goethes Werther), leidet perfekt. Oder doch im Präteritum?

Perfekter Text – natürlich, Goethe hat’s gekonnt

Ein dazu oft zitiertes, schönes Beispiel (und absolut perfekter Text) sind die abschließenden Sätze aus Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“, die die Beerdigung des jungen Selbstmörders schildern: „Der Alte folgte der Leiche und die Söhne, Albert vermocht es nicht. Man fürchtete für Lottens Leben. Handwerker trugen ihn. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.“

Der markante Wechsel vom Präteritum ins Perfekt macht deutlich: Die Beerdigung ist abgeschlossen, nicht jedoch Werthers Leiden. Da er kein christliches Begräbnis erhielt, werden sie im Jenseits fortdauern.

In Hemdsärmeln

Jenseits der Regeln und der klassischen Literatur aber ist es das Sprachgefühl, das bestimmt, was richtig oder falsch erscheint. Deswegen empfinden viele heute das Präteritum als gestelzt, zugleich aber auch als würdevoll und seriös. Das Perfekt hingegen ist der gesprochenen Sprache näher, kommt in Hemdsärmeln daher.

Beim Formulieren von Texten für Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsberichte achten wir darum genau darauf, wie unsere Kunden ihr Unternehmen sprachlich repräsentiert haben möchten. Wenn sie das Offiziöse, das Erzählende betonen, dann nutzen wir das Präteritum stärker. Wollen sie hingegen besonders dynamisch und offen erscheinen, dann empfiehlt es sich, häufiger ins Perfekt zu wechseln.

Reports sind oft moderne Palimpseste

Im Mittelalter haben Mönche ihre Texte häufig auf bereits beschriebenen Pergamenten verfasst. Denn Pergament war teuer und selten, so dass man es mehrfach nutzte. Auf diese Weise sind Dokumente wieder und wieder überschrieben worden. Manchmal sind Teile alter Texte unter dem jeweils neuesten noch sichtbar. Palimpseste heißen diese Manuskripte, die die Spuren mehrerer Textschichten tragen.

Schichten von Text, die einander überlagern: Palimpseste gibt es nicht nur aus dem Mittelalter.

Schichten von Text, die einander überlagern: Palimpseste gibt es nicht nur aus dem Mittelalter.

Die Schatten alter Versionen

Copy und Paste machen aus manchen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten ebenfalls Palimpseste. Da liegen die Schatten alter Versionen unter den neueren, da verflechten sich die Formulierungen von Generationen unterschiedlicher Fachreferenten zu einem undurchdringlichen stilistischen Dschungel, da setzen Texte Jahresringe an statt frischen Grüns.

Woran liegt das? Zum einen sind komplexe Berichte aus Beiträgen verschiedener Abteilungen zusammengesetzt. Zum zweiten enthalten sie oft bewährte, längst abgestimmte Textbausteine. Beides führt dazu, dass die Diskussion und Freigabe neuer Formulierungen, ganz zu schweigen von neuen logischen Ansätzen oder Gliederungen des Dokumentes, aufwändig und langwierig ist.

Kommunikationsbeauftragte, die die Qualität von Berichtstexten ändern wollen, setzen sich Risiken aus: Es droht die Auseinandersetzung mit Fachreferenten, die ihre Berichtsbeiträge als verbindlich betrachten. Auch Vorstände sehen es ungern, wenn die sorgfältig abgestimmten Formulierungen von Leitlinien oder Strategiezielen aufgrund stilistischer Bedenken auf den Prüfstand sollen.

Für bessere Lesbarkeit kämpfen

Was spricht dafür, dennoch den Kampf für bessere Berichtstexte aufzunehmen? Ganz klar: die Lesbarkeit.

Text ist sinnlos, wenn er nicht verstanden werden will. Er muss das Ziel haben, den Lesern etwas für sie Relevantes auf interessante und verständliche Art mitzuteilen. Ist Text langweilig, hohltönend, schwerfüßig, wird er nicht gelesen. Dann ist er einfach nur da.

Manchen Unternehmen geben sich damit leider zufrieden. Sie betrachten ihre Berichte als Pflichtaufgaben. Lesen soll das ohnehin niemand.

Das ist schade. Denn immerhin verlangen Berichte einen beträchtlichen Aufwand an Kosten und Arbeit. Diese Investitionen zahlen sich besser aus, wenn die Reports nicht nur formale Kriterien erfüllen, sondern kommunikativen Mehrwert erzeugen. In jedem CSR- oder Geschäftsbericht steckt die Chance, Stories zu erzählen, die auf Markenführung und Unternehmensimage einzahlen.

Palimpseste verbergen Hinweise auf verborgene Schätze

Jahres- und Nachhaltigkeitsreports bieten die umfassende Perspektive über alle Geschäftsfelder, über Standorte und Märkte, über die Entwicklung eines Unternehmens im Lauf der Zeit. Wo, wenn nicht hier, finden sich die Ansätze für die Stories, die ein Unternehmen erzählen kann, damit es für Außenstehende lebendig wird, Profil und Charakter gewinnt?

Es lohnt sich, das herauszuarbeiten und in spannende Geschichten umzusetzen. Wer in den Sedimenten, in den Ablagerungen der Berichte gräbt, wird Schätze finden.

Innovation braucht eine Story.

Partygespräch: „Und was machen Sie so?“ Jetzt ist die spielerische Variante vom Elevatorpitch gefragt. Immerhin, der Ingenieur und ich kommen ins Gespräch. Bis der Begriff „innovativ“ fällt. Da wird der Mann aus dem DAX-30-Unternehmen etwas schmallippig: „Das behauptet ja heutzutage jeder von sich.“

Im Klartext: Da haben ihm doch tatsächlich die anderen – die Mittelständler, kleinen Krauter und Familienklitschen – seinen vermeintlichen USP gestohlen! Innovativ, das zeigt sein Miene, können nur die großen Player sein! Alle anderen sollen sich doch bitte mit diesem Anspruch zurückhalten, damit sie ihnen, den großen, das Spiel nicht kaputt machen.

Konzepte haben Karrieren

Gewiss. Begriffe – und mit ihnen die dahinter stehenden Konzepte – haben Karrieren. Erst sind sie neu, dann hip, dann kommt „Ach so“, und dann das große Gähnen.

Aber müssen wir sie diskreditieren, nur weil viele sie benützen? Ist Vanilleeis geschmacklos, nur weil es das beliebteste ist? Kommt auf den Hersteller an. Der eine macht’s mit Sahne, der andere mit Milchpulver. Der eine nimmt Bourbon Vanille, der andere billige Aromen. Und es ist immer Vanilleeis.

Innovativ kann vieles bedeuten

Nicht anders ist es mit der Kommunikation. Innovativ sein – das kann viel bedeuten bei einem Unternehmen. Manche meinen damit wirklich ein Produkt, das keiner erwartete, aber alle begeistert – ein Produkt also, das bis dato undenkbar war. Toll, wenn dieses Produkt in den großen, weltweiten Consumermärkten Erfolg hat, dann kriegen’s alle mit. Niemand würde auf den Gedanken kommen, das i-Prädikat in Zweifel zu ziehen.

Wenn das bis dato undenkbare Produkt aber in einem Nischen- oder einem B2B-Markt erscheint, ist die Wirkung geringer. Was die Innovation nicht schmälert, nur den Kreis derer, die es interessiert. Und hier steckt auch die kommunikative Herausforderung: Man muss die Geschichte dahinter erzählen, das Warum auf den Punkt bringen.

Das persönliche Rezept zählt

Das i-Prädikat kann aber noch weitere Facetten haben. Es kann den Umgang mit Kunden betreffen, die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine Prozesse organisiert und vieles mehr.

Entscheidend ist dies: Wer auch immer von sich behauptet, innovativ zu sein, muss sein ganz persönliches (Vanille)Eis-Rezept erstellen. Heißt: erstens das theoretische Konzept individuell sehr konkret auslegen und zweitens diese Behauptung im täglichen Business mit Leben füllen. Daraus entstehen die Geschichten, die das Unternehmen seiner Öffentlichkeit erzählt. Sie machen die Theorie anschaulich und verankern das Bild im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Dabei helfen wir Ihnen.

Nebenbei gesagt: All das gilt nicht nur fürs i-Prädikat. Die V-Behauptung, das S-Konzept, die K-Story oder die N-These erfordern ebenfalls ganz individuelle Rezepte.

Lassen Sie Ihre Leser weitererzählen.

Damals in der Ausbildung, die erste Reportage: das Thema? Egal. Die Aufregung war groß: Wie findet man, zurück am Schreibtisch, den richtigen Ton, welche Informationen sind wichtig, welche weniger?
Drei Stunden später, der erste Entwurf ist fertig – was wird die Redakteurin sagen? Sie liest konzentriert, steinerne Miene. Dann: „Ganz gut, aber es fehlt die Atmosphäre, die Diddelchen und Daddelchen, die das Ganze lebendig machen.“ Das Todesurteil.

Die Leser entscheiden

Aber dazu sind Ausbildungen gut: Neustart. In der vierten Fassung schließlich enthielt der Text die „Diddelchen und Daddelchen“, die auch Gnade vor den Augen der strengen Lokalredakteurin fanden. Lektion gelernt: Welche Details als wichtig erachtet werden, entscheiden die Leser. Und der erste Leser einer Volontärin ist die Redakteurin beziehungsweise die Schere in deren Kopf.
Die D&Ds aber – die sind überall. Man findet sie beispielsweise in überladenen Designs, in denen hier noch ein Ornament und da noch eine andere Schrifttype für Abwechselung sorgen sollen, die weder nötig noch begründet ist. Wie sagte schon der Architekt Adolf Loos? „Ornament ist Verbrechen.“ Na gut, das ist ein vielleicht bisschen übertrieben.
Man findet die D&Ds übrigens auch in den unterschiedlichsten Texten. Noch ein Zitat, noch eine Zahl, noch mehr Informationen – wer soll das alles behalten, verarbeiten oder gar wiedergeben?

Details stärken die große Erzählung.

Keine Frage, Details sind wichtig, erst recht scheinbar anekdotische oder schmückende. Oft sind sie es, die in Erinnerung bleiben und die die Leser gerne weiter erzählen – was wiederum die Reputation eines Unternehmens stärken kann. Sinn machen diese Einzelheiten aber nur, wenn sie der großen Erzählung Plastizität verleihen oder den übergeordneten Gedanken anschaulich spiegeln. Menschliche Facetten faszinieren auch Entscheider.
Bleibt die Frage, welche Details meinen wir? Wenn ein Vorstand erzählt, dass er sich beim Frühstück öfter mit seinem Teenie-Sohn über Umweltfragen auseinandersetzen muss und er sich deshalb für das Thema Nachhaltigkeit geöffnet hat, dann ist das eine erzählenswerte Anekdote. Gleiches gilt für den Forschungschef, der interessante Erlebnisse von seinen Asienreisen zu berichten weiß, oder den Personalleiter, der seine Meinung zum Girl’s Day ändert.

Kleinigkeiten richtig platzieren.

In diesen Geschichten zeigen sich menschliche Facetten – und das fasziniert Leser, auch wenn sie selbst nüchterne Entscheider sind. Vorausgesetzt natürlich, das Detail ist im richtigen Umfeld platziert – in einem Hintergrundinterview, einem Facebook-Posting oder im Kundenmagazin beispielsweise.
Kann man auch Zahlen anekdotisieren? Na klar, und dazu muss man nicht notwendigerweise Flächen in Fußballfelder umrechnen, die sich eh keiner vorstellen kann. Es geht auch eleganter. In der Nachbarschaftskommunikation lassen sich Beziehungen zur Einwohnerzahl oder zu lokalen Besonderheiten herstellen.

Die Erfahrungswelt der Zielgruppe nutzen.

In der Kundenkommunikation lohnt es sich, mit Beispielen aus der Erfahrungswelt der Zielgruppe zu arbeiten. Die Produktionszeit für eine Chemikalie mit dem Zeitraum vergleichen, den eine Runde auf einem 18-Loch-Golfplatz benötigt – warum nicht? Wenn es für die Zielgruppe erhellend ist, trägt’s zur Verdeutlichung bei. Alles eine Frage des kommunikativen Umfelds. Und der Fantasie. Aber dazu beschäftigen Sie ja Ihre Dienstleister.
Und noch etwas: Wenn Sie diesen Text gelesen haben, wissen Sie, warum wir Ihnen oft so viele Fragen stellen. Je mehr Details wir sammeln, desto besser werden unsere Texte. Auch wenn wir beileibe nicht alle Einzelheiten verwenden.

Guter Content sorgt für gutes Geschäft.

Revolution! Die neuen Medien verändern die Kommunikation wie einst der Buchdruck. Alle reden mit. Zeigen Fotos, Videos, texten, twittern, appen. Wer hört noch zu, wer schaut noch hin? Wie fällt man auf, macht Eindruck, erzielt Wirkung? Guter Content kann das. Das Zauberwort heißt: „Relevanz“.

Was wirklich guter Content ist, definiert die Zielgruppe

Kein Unternehmen muss die gesamte Medienöffentlichkeit bespaßen. Wichtig sind nur die Stakeholder. Besonders wichtig sind dort wiederum diejenigen, die das Sagen haben: die Meinungsführer, neuerdings Influencer genannt.

Doch das sind verwöhnte Leute. Um ihre Aufmerksamkeit buhlen viele. Damit sie einem Unternehmen zuhören, muss es ihnen Inhalte bieten, die wirklich wichtig sind.

Was wichtig ist, definiert die Zielgruppe, nicht das Unternehmen. Wichtig wären zum Beispiel: die Lottozahlen von morgen. Gut, gibt’s nicht. Also eine Nummer kleiner: Wichtig ist, was das Leben verbessert.

Die einfachste Verbesserung heißt Spaß. Aber ganz so einfach ist das auch wieder nicht. Denn die Social Media bieten jede Menge Unterhaltung auf hohem, sehr professionellem Niveau. Unternehmen schaffen es nur selten, da mitzuhalten – wie etwa mit dem „Supergeil“-Video von Edeka. Aber lohnt sich das wirklich für Image und Marke?

Nützliches Wissen teilen

Weitaus besser funktioniert nützlicher Content. Jedes Unternehmen verfügt auf der Basis seines Geschäftsmodells über ein ganz besonderes Wissen. Lässt sich nicht einiges davon mit der Zielgruppe teilen? Finanzmarktanalysen? Gesundheitsratgeber? Heimwerkertipps?

In der B2B-Kommunikation handelt es sich um weitaus komplexere Inhalte und sehr spezielles Wissen. Aber auch findet sich immer guter Content mit Nützlichkeitswert für diejenigen, auf die es ankommt. Fragen Sie doch einfach einmal Ihre Kunden, was ihnen in der Kommunikation mit Ihnen wichtig ist.

Mit relevantem Content unterstreicht ein Unternehmen seine Kompetenz und unterhält einen kontinuierlichen Dialog mit seiner Zielgruppe. Anders gesagt: Es betreibt Imagepflege und stärkt seine Kundenbindung. Und genau das meinen wir, wenn wir sagen: Kommunikation mit den richtigen Inhalten zahlt auf Ihr Business ein.

Machen Sie Ihren Vorstand glücklich.

Die erste Zielgruppe für Ihre Kommunikationsprojekte sind Ihre Vorgesetzten. Was Ihrem Vorstand nicht gefällt, wird Augen und Ohren der Öffentlichkeit nicht erreichen. Deswegen unterstützen wir Sie als Dienstleister dabei, dass Ihre Projekte gut ankommen.

„Kaum korrigiert“

Klar, wir reden gern mit Ihnen über umfassende strategische Beratung. Wir entwickeln gern für Sie überraschend neue, kreative Lösungen. Aber wir wissen, dass in der täglichen Arbeit auch anderes zählt.

„Der hat kaum etwas korrigiert“ – das ist ein Satz, den wir öfter hören, wenn unsere Texte aus der Chefetage zurückkommen. Wir hören ihn gern. Denn der Satz bedeutet, dass unsere Ansprechpartner in Kommunikation und Marketing weniger Zeit und Mühe für Abstimmungsprozesse aufwenden müssen.

Gut vorbereitet

Das gilt auch für Interviews mit Spezialisten aus Ihrem Unternehmen. Sie schätzen es, dass wir gut vorbereitet sind und die richtigen Fragen stellen. Dass das Gespräch in einer angenehmen Atmosphäre verläuft. Und dass es den Texten hinterher gelingt, komplexe Zusammenhänge ebenso korrekt wie allgemeinverständlich zu vermitteln.

Wir wissen: Wenn unsere Texte intern gut funktionieren, dann haben Sie es leichter. Und nur wenn Ihr Vorstand mit unseren Texten glücklich ist, sind Sie es auch.

Entlasten Sie Ihren Arbeitsalltag.

Haben Sie schon mal einen halben Tag auf Handwerker gewartet? Oder stundenlang im Wartezimmer eines Arztes gesessen, obwohl Sie einen Termin vereinbart hatten? Ganz klar: Das nervt.

Flexibilität ist gefragt

Niemand freut sich, wenn andere ihm unnötig Zeit und Energie rauben. Das gilt erst recht im Arbeitsalltag. Wo funktioniert schon immer alles nach Fahrplan? Wer frisch aus Bachelor- oder Masterstudiengängen in die Unternehmenswirklichkeit kommt, merkt schnell, dass die realen Prozesse und Strukturen nicht ideal sind. Die gelernten Methoden lassen sich nicht eins zu eins umsetzen. Da ist Flexibilität gefragt.

Die alten Hasen aus Kommunikation und Marketing kennen das Unternehmen zwar aus dem Eff-Eff. Aber auch für sie läuft selten alles rund. Der schnelle Wandel in der Kommunikationsbranche zwingt zum ständigen Um- und Neudenken. Wer sich auf Routine verlässt, ist bald verlassen.

All das kostet Kraft.

Sympathie schadet nicht

Deswegen verstehen wir es als wichtige Aufgabe für uns als Dienstleister, unsere Kunden zu entlasten. Damit meinen wir nicht nur das Kundenunternehmen, sondern unsere konkreten Ansprechpartner aus Kommunikation und Marketing – die Menschen, mit denen wir es jeden Tag zu tun haben.

Wenn Sie eine Agentur wie uns hinzuziehen, dann erwarten Sie Präzision, Termin- und Kostentreue. Und wenn die Gespräche mit uns, persönlich oder telefonisch, sympathisch und entspannt verlaufen, dann schadet das auch nicht.

Nicht nerven. Helfen

Kreativität, Kompetenz, gute Konzepte und gute Texte: Das steht selbstverständlich im Zentrum. Aber ebenso wichtig ist es, dass wir uns an Absprachen halten, gleich bleibende Qualität liefern und auch mal die Feuerwehr spielen, wenn’s schnell gehen muss.

Schließlich wollen wir Probleme lösen und nicht neue schaffen. Kurz gesagt: Nicht nerven. Sondern helfen.